#58 Verbrenner-Aus (1/2) Fakten versus Vorurteile
Shownotes
Benzin im Blut ist keine Zukunftsstrategie. Während Deutschland über das Verbrenner-Aus streitet, erobert das Elektroauto den Weltmarkt. Was macht China anders? Wann schlägt der Stromer den Benziner beim Preis? Und droht deutschen Autobauern der Erfolg von gestern im Weg zu stehen? Sabine und Dirk sprechen mit Stefan Mecha, Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge, und Verkehrsforscher Peter Mock vom ICCT über billigere Batterien, die Macht der Physik und eine KETTENREAKTION, die eine ganze Industrie umkrempelt. Teil 1 unseres Zweiteilers über das Verbrenner-Aus. Das gesamte Interview mit Stefan Mecha gibt es übrigens als Video bald auf Youtube! Außerdem haben wir etwas zu feiern: Wir haben für unsere KETTENREAKTION gerade den Umwelt-Medienpreis gewonnen - Yippieehhhh!!!!
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00:00:05: Der Verbrenner ist tot oder doch nicht die Kettenreaktion.
00:00:19: Es ist mal eine steile These, wo auf den Straßen ja noch Millionen Benziner und Diesel unterwegs sind.
00:00:25: aber in Deutschland wird derzeit leidenschaftlich gestritten ob wir den Verbrenner nochmal retten sollen.
00:00:31: Ja
00:00:31: und Kanzler Merz und der französisches Präsident Macron haben ja auch gerade nochmal verkündet dass sie das mit dem Verbrenners aus nicht so streng durchziehen wollen wie
00:00:40: Sie es ursprünglich
00:00:41: mal geplant hatten.
00:00:42: Und das bedeutet konkret, dass auch nach twenty-fünfunddreißig noch Autos zugelassen werden die Treibstoff verbrennen.
00:00:50: Das wird jetzt sogar von der Politik als Erfolg gefeiert.
00:00:53: Ja wenn ich sowas höre, dann kann ich nur an Schalde Gohl denken.
00:00:57: Der hat mal gesagt Die Politik ist viel zu ernst um sie Politikern zu überlassen.
00:01:03: Aber zum Glück da bin ich mir tatsächlich relativ sicher wird diese Entscheidung weitgehend folgenlos bleiben Denn die ökonomischen und naturwissenschaftlichen Zwänge, die geben einfach eine andere Richtung vor.
00:01:14: Die zwingen uns auf eine andere Richtigung Und in diesem Fall ist die Politik dann zum Glück machtloser als viele denken.
00:01:21: Aber dazu später mehr.
00:01:23: erst mal eine Premiere Unsere Kettenreaktion wird zweiteilig
00:01:28: Und das gab's wirklich noch nie, aber dieses Thema ist einfach so groß und so kontrovers und so wichtig.
00:01:34: Und vor allem wir wollten es schon seit einer Ewigkeit machen – jetzt is' es endlich soweit!
00:01:38: Das kann man echt sagen?
00:01:39: Wir haben lange drüber geredet... Genau.
00:01:40: ...aber jetzt hier und jetzt gehts los.
00:01:43: Jetzt geht's los ein Deep Dive in dieses Thema und dafür haben wir gemerkt Mann um Mann, dass ist wirklich zu viel Stoff, um's in eine Folge zu pressen.
00:01:51: deswegen machen wir jetzt in Teil eins das Verbrenner aus.
00:02:15: Also im Grunde fangen wir mal so an, geht es doch hier um den technischen Wettbewerb zwischen zwei Antriebsideen.
00:02:21: Und immer wenn eine Herrschende vorherrschende Technologie ersetzt werden soll, dann gibt es natürlich Vorbehalte, Ängste und dann wird auch viel Unsinn erzählt.
00:02:30: Also bei technischen Innovationen da gibt's ja immer Leute die Warnen!
00:02:34: Und ich möchte um diesen Warnern mal ein bisschen entgegenzutreten Nikolo Machiavelli zitieren Wer etwas Neues einführt hat all jene zu feinden Die vom Alten profitieren.
00:02:46: Und mein paar Beispiele... Da hat die Wissenschaft oder besser gesagt der Lobbyismus Angst gehabt, dass Fahrer fahren Frauen hässlich macht.
00:02:58: Ja was für eine Idee!
00:03:00: Also die haben so angemittelt das Treten und Balancieren auf einem Fahrer... Das ist so anstrengend verzerrt sich das Gesicht und bei Frauen bleibt das um die Kriegen Nervenschaden.
00:03:07: Bei mir
00:03:07: ist es wirklich manchmal so.
00:03:09: Ja aber es gibt sicher wieder nachher.
00:03:11: Oder der Red Flag Act von eighteenhundertfünfundsechzig.
00:03:14: da mussten vor Motorfahrzeugen in Großbritannien Männer mit einer roten Flagge vor Weck laufen, um zu warnen und das bei Höchstgeschwindigkeiten von Innerorts – drei Komma zwei.
00:03:24: Und Außerorts – sechs Komma vier Stunden Kilometern.
00:03:27: oder noch das dritte Beispiel tatsächlich im British Medical Journey, achtzehnhundertneunundachtzig veröffentlicht.
00:03:33: da wurde ernsthaft vor Telefon-Tinitus gewarnt.
00:03:36: also Da war die wissenschaftliche These.
00:03:39: Telefonieren ist verantwortlich für Nervosität, Schwindel-Urgeräusche, Nervenschmerzungen und alles andere Mögliche.
00:03:46: Wenn die gewusst hätten was wir später mal mit Händis anfangen da hätten sie sich überhaupt keine Gedanken macht.
00:03:50: also Wir müssen erstmal selbstkritisch feststellen wie beurteilen Neues oft nicht objektiv sondern emotional und damit falsch.
00:04:00: Lass uns mal anfangen mit einem kleinen Gedankenexperiment.
00:04:03: Wir können uns ja mal vorstellen, alle Autos wären schon immer elektrisch gewesen.
00:04:07: Und jetzt kommt ein Ingenieur daher und präsentiert uns eine tolle neue Idee ungefähr so!
00:04:14: Statt Batterien bauen wir einen riesigen Tank mit hoch entzündlicher Flüssigkeit in die Autos – die leiten wir dann im Zylinder wo wir eine ganze Serie von Explosionen erzeugen.
00:04:26: Leider funktioniert es auch nur in einem begrenzten Drehzahlbereich.
00:04:30: Also brauchen wir auch noch ein Getriebe mit Öl, mit Filtern und jede Menge zusätzlicher Technik.
00:04:36: Statt etwa Zweihundert verbauen wir in Motor- und Getrieb fast ein Tausend Fünfhundert bewegliche Teile die natürlich verschleißen diesen Treibstoff den Hochentzündlichen.
00:04:48: Den müssen wir aufwendig aus der Erde holen, meist außerhalb von Europa und dann treuer raffinieren.
00:04:53: Und leider gibt es auf der Erde auch nur eine begrenzte Menge davon!
00:04:56: Wenn wir den verbrennen, geht ein Großteil der Energie als Wärme verloren – und das entstehen Abgase die das Weltklima verändern und Menschen krank machen.
00:05:06: Natürlich kann man solche Autos nicht zu Hause auftanken sondern nur bei aufwändigen Spezialanlagen, die wir überall im Land bauen müssen in denen dieser hochentzündliche Treibstift gelagert wird.
00:05:18: Und da wird er hingeliefert mit Spezialfahrzeugen, die diesen explosiven Stoff als Gefahrguttransport durch Dörfer und Städte quer durch Deutschland fahren.
00:05:29: Klingt das nicht nach einer super Idee?
00:05:32: Ich könnte jetzt keinen Argument liefern, warum man Verbrenner fahren sollte!
00:05:36: Die Zukunft ist elektrisch, dass es der überlegende Antrieb, der ist effizienter – und das wird auch die Zukunft sein.
00:05:43: Der CEO, also der Chef von Volkswagen-Nutzfahrzeuge Stefan Mecher.
00:05:49: Also er sieht keinen Argument verbrenner zu fahren.
00:05:52: Okay?
00:05:53: Stefan, der sieht das insgesamt natürlich deutlich differenzierter und das hören wir später auch noch.
00:05:58: aber das ist doch schon mal eine Aussage.
00:06:00: Das und viele spannende mehr zum Thema hört ihr jetzt!
00:06:21: Heute reden wir eben darüber.
00:06:23: Ist der Verbrener tot?
00:06:24: funktioniert E-Mobilität in der Masse?
00:06:27: Was machen eigentlich die Chinesen?
00:06:29: Bricht die deutsche Autoindustrie jetzt zusammen?
00:06:31: Wieso ist Dieselfahren plötzlich Ausdruck einer Ideologie und interessiert sich bei dem Hickhack eigentlich noch irgendjemand fürs Klima.
00:06:39: Hier ist wieder die Kettenreaktion, euer Wissenschaftspodcast der erklärt wie in der Natur alles mit allem zusammen hängt.
00:06:48: Schön dass ihr wieder zuhört.
00:06:50: hier sind Sabine Steffens
00:06:52: und Dirk Steffenz Und wir haben mit zwei Leuten gesprochen, die ziemlich viel über Autos wissen.
00:06:57: Viel mehr als Sabine und ich.
00:06:59: Der eine kommt aus der Automobilbranche – der Stefan Mecher, den haben wir gerade schon gehört – und der andere von einem unabhängigen Forschungsinstitut Peter Mock vom International Council on Clean Transportation Kurz-ICCT.
00:07:12: Was machen sie da?
00:07:13: Die erforschen die Umweltfolgen vom Verkehr.
00:07:17: Also das sind Männer mit sehr unterschiedlichen Perspektiven aber einer erstaunlich ähnlichen Botschaft.
00:07:23: Der Verbrenner ist noch nicht tot, aber es geht auf jeden Fall in die Richtung, dass die Elektroautos den Markt übernehmen – in Europa, vor allem auch in anderen Teilen der Welt und deswegen ist absehbar, dass der Verbrennungsmotor im PIK-KW und LKW in den nächsten Jahren verschwinden wird.
00:07:40: Der eine sagt, die Zukunft ist elektrisch und der andere auch.
00:07:44: Industrie und Forschung vereinen hier pie.
00:07:46: Also eigentlich müssten wir dann nur noch ne Debatte darüber führen wie Deutschland diese Transformation möglichst erfolgreich mitmacht.
00:07:54: Aber was haben wir stattdessen?
00:07:56: Wir diskutieren über das Verbrenner aus und das Verbrenner außeraus, aber minus mal Minus ergibt in diesem Fall, würde ich mal sagen, Minus – also Minus für den Fortschritt in Deutschland!
00:08:07: Ja, wir wollen herausfinden ob die Diskussion an der tatsächlichen Entwicklung vorbeigeht.
00:08:12: ja und in dem Fall ist es vielleicht nicht entscheidend wann die Politik den Verbrennungsmotor verschrottet sondern Wissenschaft und Wirtschaft das tun.
00:08:21: Aber bevor wir jetzt gedanklich in die mobile Zukunft abfahren, wollen wir noch mit euch feiern!
00:08:25: Ja, Konfetti-Kanonen, Joghurt von fahren... Der
00:08:29: Podcast den ihr gerade hört hat
00:08:32: gestern gewonnen
00:08:34: und zwar dem Umweltmedienpreis Gestern in Berlin Preisverleihung.
00:08:38: Das war ganz toll, ganz groß.
00:08:39: Karl Lauterbach, der ehemalige Gesundheitsminister hat die Laudatio gehalten.
00:08:43: Es wird super, dass er das gemacht hat und wir sind ausgezeichnet worden als bester Wissenschaftspodcast im ganzen Land.
00:08:49: Ist es nicht toll?
00:08:50: Ich freue mich wirklich riesig!
00:08:52: Wir freuen
00:08:52: uns riesig.
00:08:53: Das ist so
00:08:53: eine tolle
00:08:54: Anerkennung für unsere viele Arbeit.
00:08:56: und ja, das zeigt auch Danke, dass ihr uns immer zuhört.
00:08:59: Uns ist es ja auch so wichtig, dass wir diese Geschichten in die Welt bringen und das geht auch nur mit euch.
00:09:05: und naja jedenfalls durften wir gestern ein bisschen glücklich sein
00:09:09: Und wir möchten mit euch zusammen feiern, am besten eben wir und ihr.
00:09:12: Zusammen live.
00:09:13: kommt doch einfach zu der neuen hoffnungslos optimistisch Deutschland Tournee.
00:09:17: die läuft ab Februar.
00:09:18: Karten könnt ihr jetzt schon bei Eventim und so buchen.
00:09:20: und kleiner Hinweis macht es bitte denn die Karten werden jetzt langsam knapp.
00:09:24: Oldenburg ist glaube ich schon fast ausverkauft Sabinen in Köln läuft auch weg wie geschnitten Brot also wie wär's?
00:09:30: Verschenkt uns doch zu Weihnachten und ich mach dann noch ein Schleifchen um Sabine und Lammetta an die Waren.
00:09:36: Genau mehr Info dazu in unseren Show-Notes, aber jetzt für die Zeit rein in unser Thema.
00:09:42: Ja ich würde sagen start du doch mal mit einer Minikettenreaktion!
00:09:48: Das Elektroauto – eine neue Technologie wird besser?
00:09:51: Dadurch kaufen sie mehr Menschen, dadurch wird sie billiger und noch attraktiver und irgendwann landet die alte Technik auf dem Schrottplatz und die Neue hat sich einfach überholt und wird marktbeherrschend.
00:10:03: Experten sagen genau das passiert gerade auf den Straßen Verbrenner runter, E-Autos rauf.
00:10:11: Debatte vorbei!
00:10:13: Durch Krisen wie die im Iran und die Benzinpreisexplosion wird die Entwicklung natürlich noch weiter beschleunigt weil die E-autos dadurch noch wegbewerbsfähiger werden.
00:10:21: also auf den ersten Blick ist der Drops gelutscht Und selbst der VW Nutzwagenchef antwortet auf die Frage wer denn eigentlich heute noch ein Verbrenners kauft?
00:10:31: Immer weniger Leute weil wir sehen das gerade dass mit diesem mit der Entwicklung des der Benzinpreis, zwei Fünfzig, zwei Sechzig hoch schießt und damit die Kosten für ein Verbrenner immer höher werden.
00:10:45: Sehen wir aktuell bei Bestell eingängen dass viel mehr Elektrofahrzeuge gekauft werden weil es gibt eben neben der Tatsache das ich sage Ich bin aus innere Überzeugung möchte CO² neutral fahren.
00:10:58: Gibt es auch immer einen monetären Anreiz?
00:11:00: Und in der aktuellen Situation gibt es viele Menschen die sich damit auseinandersetzen Elektrofahrzeug ist doch cool.
00:11:06: Ja, ich find's auch voll cool!
00:11:09: Also aber lass uns mal auf die Zahlen schauen und zwar auf die Neuzulassungen.
00:11:13: in Deutschland im September XXVI ist der Stand so knapp thirty-fünf Prozent der neuzulassung sind Elektro Autos inklusive Plugins also die Plugin hybride heißt es glaube ich genau?
00:11:27: Sind das sogar Tatsächlich.
00:11:30: wieder mal ein neuer Rekord und wir sehen, der Marktanteil geht ganz steil nach oben.
00:11:35: In den Jahren im Jahr war es weltweit mehr als zwanzig Millionen E-Autos verkauft.
00:11:41: Das heißt jedes vierte Auto, was neu gekauft wurde, war schon elektrisch.
00:11:47: Bis in den Jahren des Jahrhunderts erwartet die Internationale Energieagentur sogar das weltweit etwa die Hälfte aller Neuwagen Aufladbar sind.
00:11:58: Und damit steht es mal fest, faktisch fest das E-Auto ist keine Ökorand Erscheinung mehr sondern längst ein Massenmarkt auf vier Rädern.
00:12:07: und ich erinnere mich ja noch als die Elektro Autos meistens war dass dann irgendwie von Unis oder so irgendwelche Prototypen.
00:12:14: die sahen aus wie so fahrende Schuhkartons und das waren nichts anderes als ein Nerd Spaß für Physik Studenten und Studentinnen.
00:12:19: Die Dinge hatten wenig Reichweite die waren sauteuer und haben endlose Ladezeiten gehabt Und für Leute, die Benzin im Blut haben war das natürlich eine ganz traurige Veranstaltung.
00:12:29: Keine röhrenden Motoren, kein Benzingeruch keine Spur von Automobiler, Erotexa-Biele.
00:12:36: Aber heute, das muss man ihm auch sagen wir fahren ja selber ein E-Bully.
00:12:40: lassen wir so mit unserem Bully mit unserem Transporter, mit dem elektrischen Transporter an der Ampel manchmal sogar einen Verbrenner Porsche stehen.
00:12:47: also man muss hier auch mal sagen Drehmoment am Start So ein E-Auto hat die Beschleunigung einer Mondrakete, das macht echt einfach auch mehr Spaß.
00:12:58: Naja zumindest gefühlt wie eine Mondrakette sagen wir mal!
00:13:02: Auf jeden Fall werden E-Autos auch immer preiswerter fahren immer weiter laden immer kürzer und auch interessant.
00:13:09: in der ADAC Pannenstatistik kann man es zum Beispiel nachschlagen so fünfjährige Elektroautos haben etwa vierzig Prozent weniger Pannen als Verbrenner.
00:13:19: Übrigens
00:13:20: auch ein totaler Mythos, dass E-Autos öfter verbrennen als Verbrenner.
00:13:25: Das stimmt nicht ist wissenschaftlicher Unse!
00:13:27: Und natürlich gibt es hier und da noch Anlaufschwierigkeiten.
00:13:30: aber wenn man das mal vergleicht mit wie mühsam die Verbrennerverbreitung lief... ...ist die Entwicklung total rasant.
00:13:38: Früher, als der Verbrennern neu war, musste man Benzin in Apotheken kaufen
00:13:44: Bis die Infrastruktur aufgebaut war mit den ganzen Ölförderungen, mit den Tankern und den Pipelines, den Tankstellen.
00:13:50: Wahnsinn!
00:13:50: Das hat Jahrzehnte gedauert.
00:13:51: Ja... Und damals war das ein absurd teures Vergnügen für nördige Automobilisten.
00:13:58: Echt crazy wirkten so.
00:14:00: Sogar Kaiser Wilhelm hat wohl gesagt, dass Auto hat keine Zukunft.
00:14:05: Ich glaube an das Pferd.
00:14:08: Es werden höchsten fünftausend Fahrzeuge
00:14:11: gebaut werden Denn es gibt nicht mehr Schuföre.
00:14:14: Okay, der hat sich ja häufiger mal getäuscht aber muss man sagen am Ende schlagen Fakten halt Meinung.
00:14:19: wenn etwas billiger ist und besser dann setzt sich das durch wobei die Anmerkung wichtig ist dass der Durchbruch des E-Autos da ist im Moment noch sehr regional unterschiedlich.
00:14:31: Ja in USA ist der Anteil von Ladeautos zw.k.
00:14:36: tatsächlich noch unter zehn Prozent In Europa schon achtundzwanzig Prozent In China fast fünfundfünfzig Prozent und in Noa Wegen zum Beispiel wen wunderts, nahe
00:14:49: hundert
00:14:49: Prozent.
00:14:49: Da ist das Thema wirklich durch, ne?
00:14:52: Also jedenfalls können wir festhalten – in China ist die Mehrheit der Autos bereits elektrisch aufladbar und das ist halt nun mal der größte Automarkt der Welt!
00:15:02: Und es deshalb bemerkenswert.
00:15:04: Hierzulande wird ja manchmal so getan als wäre das E-Auto eine politische Idee der EU.
00:15:11: Aber politische Meinungen sind hier inzwischen mehr oder weniger langlos, weil die Elektromobilität eine ökologische und inzwischen auch ökonomische Notwendigkeit geworden ist.
00:15:21: Und deshalb auch längst eine globale Industrieentwicklung, die sich nicht um deutsche Politik schert.
00:15:31: Es ist eben – ich habe es gerade schon mal gesagt, der größte Automarkt der Welt.
00:15:35: Über dreizehn Millionen E-Autos wurden im letzten Jahr verkauft und das ist deutlich über die Hälfte aller weltweit verkauften Stromer!
00:15:44: Und wenn das am größten Automarktt der Welt passiert dann steckt darin eine ganz enorme industrielle Dynamik.
00:15:53: Hi hier ist Anna Geschäftsführerin des Ökoenergieversorgers Polarstern.
00:15:58: Ich finde es großartig hier dabei zu sein Denn der Podcast nimmt mich immer wieder daran, dass alles miteinander verbunden ist.
00:16:05: Entscheidungen die wir heute treffen, wirken so viel weiter als wir denken!
00:16:08: Genau deshalb gibt's auch Polarstern.
00:16:10: Wir wollten von Anfang an nicht nur Öko-Energie anbieten sondern ein Unternehmen aufbauen das Verantwortung übernimmt.
00:16:17: Als Social Business gehört das für uns einfach zusammen.
00:16:21: Deshalb fragen wir uns jeden Tag nicht nur welche Energielösung wir anbieten Sondern auch welchen Beitrag wir als Unternehmen leisten.
00:16:29: So fließt zum Beispiel bei uns mit jeder verkauften Kilowattstunde Geld in den Ausbau der Neuerbahnenergie.
00:16:35: Hier, in Deutschland und in Ländern des globalen Südens – z.B.
00:16:39: Madagaskar.
00:16:40: Geprüft wird das alles durch das Grünerstrom-Label und im TÜV Nord.
00:16:44: Und weil uns wichtig ist dass solche Ansprüche nicht nur auf dem Papier stehen lassen wir uns auch als Unternehmen regelmäßig überprüfen.
00:16:51: Zum Beispiel durch Bikorp und die Gemeinwohlökonomie.
00:16:55: Wenn ihr mehr über uns erfahren möchtet, schaut gerne auf der Webseite von Polarstern vorbei.
00:17:00: Und jetzt geht's weiter mit der Kettenreaktion.
00:17:09: Frage!
00:17:10: Was ist denn wie in China eigentlich passiert?
00:17:12: Also wie haben die die Umstellung so schnell hingekriegt?
00:17:14: Wie haben sie den Technologiewandel organisiert?
00:17:17: Stefan Mecher vom VW kennt China sehr gut, denn er hat jahrelang dort gelebt und zwar genau während dieser großen E-Mobilitätstransformation.
00:17:26: damals hat er für Volkswagen gearbeitet dort geleitet.
00:17:29: Jetzt ist er wie gesagt CEO bei VW-Nutzfahrzeuge und als Transparenz hinweist, ich habe das vorhin ja schon gemacht wir fahren auch einen VW Bus also wir sind da so ein bisschen connected.
00:17:38: Das möchte ich nur sagen aus Transparensgründen aber es hat jetzt nichts mit dem Inhalt hier zu tun.
00:17:42: Also auf jeden Fall Stefan Mecher beschreibt die Folgen des Wandels jetzt auch mal aus einer persönlichen Perspektive nicht nur aus der Perspektiv eines VW Manages.
00:17:51: Wenn ich mir so eine Stadt angucke wie Peking, in der ich jetzt gelebt habe oder auch Shanghai.
00:17:55: Das ist einfach Wahnsinn zu sehen wenn du dir die Stadt anguckst vor zehn Jahren und heute.
00:18:00: Wie ruhig das in der Stadt geworden ist und wie sich auch der Gesamteindruck also zur Luftreinheit komplett gewandelt hat.
00:18:09: Und da hat das einen riesen Beitrag geleistet, deswegen es hat einen unheimlichen Benefit CO-Zwei frei lokal zu fahren für die Gesellschaft und für die Menschen in der Stadt leben.
00:18:19: Das hat in China sehr gut funktioniert, dass heute der Markt fünfundfünfzigsechzig Prozent Fahrzeuge mit Stecker sind.
00:18:26: Also voll E und Plug In Hybrid.
00:18:29: Fahrzeige mit Steckern heißt eben alle voll elektrischen Autos und alle Plug In Hybrids.
00:18:35: Das ist ja wichtig dieser Unterschied!
00:18:37: Millionen Menschen in China erleben diesen technischen Wandel nicht einfach nur als Zahl, in irgendeiner ökonomischen Statistik oder einer Klimastudie sondern ganz real auf der Straße im Alltag.
00:18:47: Für sie bedeutet das jetzt vor allem erst mal weniger Motorenlärm, weniger Abgase, lebenswertere Städte.
00:18:58: Aber die Verbesserung der Luftqualität in chinesischen Städten hat natürlich mehrere Ursachen.
00:19:03: Man hat zum Beispiel auch strengere Abgasregeln eingeführt in der Industrie Man hat das Energiesystem reformiert, man hat andere Filtertechnologien und so weiter.
00:19:13: Aber tatsächlich die Umstellung auf E-Autos ist ein ganz wichtiger Beitrag weil beispielsweise keine Stickoxide und Ruspartikel mehr in die Luft gelangen.
00:19:22: Zumindest nicht mehr aus den Auspuffrohren von Autos!
00:19:25: Und Luftverschmutzung ist und war in China ja ein Riesenthema.
00:19:29: eine unglaubliche Zahl.
00:19:30: dort gab es bis vor kurzem ich weiß nicht wie's in diesem Jahr jetzt ist zwei Millionen vorzeitige Todesfälle, die in Verbindung mit der Luftverschmutzung stehen.
00:19:39: Das
00:19:39: hat diese Bilder von diesen
00:19:40: Millionen, dieses Mockbilder... Von
00:19:42: diesen verschmockten Städten wie Peking und Shanghai.
00:19:45: das hat sich wirklich großartig gewandelt.
00:19:47: Das muss man schon mal sagen!
00:19:48: Und da hat der Stefan ja auch gerade beschrieben.
00:19:50: jetzt könnte man ja sagen China hat bei der Entwicklung auf dem Weltmarkt einfach Glück gehabt.
00:19:54: Die haben ein paar erfolgreiche Batterie-Unternehmen und das war vielleicht sowieso wie den USA mit den Computern, bei den Digitalkonzernen und den Händen usw.
00:20:02: Da waren einfach zufällig die richtigen Leute zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
00:20:08: Schicksal!
00:20:09: Aber so war das nicht?
00:20:12: Ja... China hat die Elektromobilität viele Jahre lang strategisch gefördert und wie das oft so ist bei chinesischen Großprojekten, sie zielen halt Sachen auch einfach Vollgas durch.
00:20:23: Wir hatten es schon mal gesagt als wir über diese Aufforstungsprojekte gesprochen haben in einer anderen Folge Die machen keinen Kleinmiss, die machen die Sachen mal so richtig mit Industriepolitik Forschung Mit Kaufanreizen Infrastruktur Und immer mit dem Blick auf den eigenen großen Heimatmarkt.
00:20:40: Stefan Mecher, der da halt sehr lange war sieht darin auch einen ganz wesentlichen Grund für den Erfolg.
00:20:46: In diesem chinesischen Ökosystem gibt es eben diesen großen Schulterschluss zwischen Politik, zwischen Wirtschaft und am Ende auch zwischen den Kunden die über ein gewisses Anreizsystem in die Elektrofahrzeuge gebracht werden.
00:21:02: Und ich glaube, dieses Zusammenspiel ist als System zu denken mit einer klaren Vorgabe die langfristig wirkt.
00:21:08: Das ist ein Erfolgsfaktor!
00:21:10: Da können wir uns definitiv was abgucken...
00:21:12: Ja, ein bisschen was können wir jetzt abg gucken aber natürlich nicht Chinas politisches System.
00:21:16: Bitte nicht.
00:21:17: Nein das ist nämlich eine ganz fiese Diktatur.
00:21:20: Aber die langfristige Strategie dass man sowas hat und verfolgt so etwas können ja auch Demokratien haben wir schon oft bewiesen und in neuer Industrie Entsteht ja nicht, wenn man am Montag eine Premiere ankündigt, die sie am Mittwoch halbiert und am Freitag erklärt.
00:21:35: Vielleicht ist die neue Technik doch nicht so toll?
00:21:37: Und jetzt fördern wir einfach mal wieder die alte Technik!
00:21:39: Obwohl ihr auf dem Weltmarkt eigentlich keiner mehr haben will.
00:21:41: aber egal früher war das doch zu schön.
00:21:43: hier mit unserer Wirtschaft also so rumzumerzen... Das hilft der Industrie wirklich kein bisschen.
00:21:49: Und das sieht Stefan Mecher übrigens ganz genauso.
00:21:53: Wenn wir auch also auf die Entstehungsgeschichte zurückblicken dann haben wir schon In diesem Entwicklungssystem, sagen wir Europa auch Irrung und Wirrung gehabt.
00:22:01: Wie wir jetzt zum Thema Elektromobilität kommen?
00:22:03: Förderung rein, Förderungen raus, dreißig, fünfundreißig wie viel CO².
00:22:09: also es gibt schon auch viele Veränderungen.
00:22:11: die werden lang des Weges hatten und in China gibt's einen klaren Plan und den Plan haben sie eben genauso auch stringent umgesetzt.
00:22:19: Ja ganz entscheidend ist dass wir eben bereichsübergreifend handeln.
00:22:24: Eine Autohersteller braucht zum Beispiel Batteriezellen.
00:22:27: Batterieherstellern brauchen Rohstoffe, Kunden brauchen Ladesäulen und Stromversörger müssen ihre Netze planen.
00:22:33: Und wenn diese Bereiche nicht koordiniert wachsen dann entstehen Engpässe, da entsteht Chaos.
00:22:38: aber wenn sie koordinierend wachsen können sich die Bereiche auch gegenseitig verstärken.
00:22:44: Dann kann die Entwicklung auch mal sehr schnell gehen.
00:22:48: Im Grunde ist das dann eine Kettenreaktion und China hat diese Ketten-Reaktionen ziemlich konsequent angeschoben.
00:22:53: Übrigens sind mir aufgefallen, Sabine, dass du in diesem Podcast bisher jedes Mal China gesagt hast und nicht China...
00:22:58: Ja ich habe mich so bemüht!
00:22:59: Danke, dass es dir auffällt!
00:23:01: Ja also hier meine normale Mundart würde natürlich China sagen ja?
00:23:05: Also
00:23:06: ich sage jetzt einmal, China hat die Ketten Reaktionen konsequent angeschoben.
00:23:12: Drei Viertel aller weltweit produzierten E-Autos, chinesische Autos die kamen aus chinesischen Fabriken.
00:23:20: Das liegt natürlich jetzt auch daran dass sie über mehr als achtzig Prozent der globalen Fertigungskapazität für Lithium-Ionenbatterien verfügen und damit haben Sie eine gewaltige industrielle und politische Machtposition.
00:23:34: so wenn man so eine Machtposition hat lässt sich auf dem Weltmarkt ganz prima aus Strom Kohle machen verstehst du ne?
00:23:41: Okay, eigentlich ist es auch andersrum.
00:23:44: Also
00:23:45: nicht mit dem Verbrenner aus wie unser Dieselkanzler das bringt keine Kohle!
00:23:49: Jetzt muss man sagen dass Megawachstum von China birgt natürlich auch ein gewisses Risiko und nicht alles ist toll.
00:23:56: da gibt's zum Beispiel auch ganz krasse Konkurrenz zwischen den Herstellern weil sie die Preise teilweise so niedrig machen dass die einzelnen Hersteller kaum Gewinne machen.
00:24:05: dazu gibt es Überkapazitäten und natürlich politische Einflussnahme die keinem hilft.
00:24:11: also Deutschland sollte China jetzt nicht so kopieren, das würde schief gehen.
00:24:16: Also okay haben wir gelernt Copy-Paste nein aber trotzdem genau hingucken.
00:24:20: und in die einer Industrie in der wir Deutschen früher sehr stark waren will ich China ja jetzt Weltmarktführer sein?
00:24:26: Und ist es ja eigentlich auch schon und ehrlich gesagt ist das für uns ganz schön bitter.
00:24:30: Ja und in China haben sich die Exporte tatsächlich letztes Jahr verdoppelt auf mehr als zweieinhalb Millionen Fahrzeuge.
00:24:37: Aber jetzt haben wir so viel über China geredet Auch in ganz anderen Weltregionen und Ländern, da gewinnt Elektromobilität an Bedeutung.
00:24:45: In Südostasien, in Lateinamerika Vietnam zum Beispiel letztes Jahr, vierzig Prozent der Neuwagenverkäufe waren elektrisch.
00:24:52: Wenn Länder wie Vietnam oder ein anderes Beispiel ist Thailand uns inzwischen bei Auto Innovation auf dem Markt überholen Da kriege ich wirklich schlechte Laune muss ich sagen Denn das sind Länder mit deutlich niedrigerer Kaufkraft Und trotzdem entwickeln sich dort die Märkte schneller Um.
00:25:06: bei uns in Deutschland Reichweitenangst.
00:25:10: Typisch deutsches Phänomen, anderswo setzt man sich einfach rein und fährt los und bei uns hat man Reichweite Angst.
00:25:16: Da muss ich jetzt kurz mal aus dem Nähekästchen plaudern.
00:25:18: wir fahren ja seit fünf Jahren nur voll elektrisch und überall wo wir hinkommen und die Leute sprechen uns auf unser Fahrzeug an.
00:25:26: Die meisten Begeister wollen wissen was fragen sie?
00:25:28: Immer!
00:25:29: Nach der Reichweite.
00:25:31: Leute, das ist überhaupt kein Thema mehr!
00:25:33: Die Autos fahren alle inzwischen so weit dass man dringend mal Pipi machen muss oder Kaffee trinken und dann laden sie sich so schnell, dass wir auch immer quasi schon fertig wieder geladen haben bevor wir fertig sind mit Kaffeedrinken.
00:25:45: also es ist kein Thema jedenfalls für uns.
00:25:48: Also
00:25:48: das ist wahrscheinlich die entscheidende Formel für die Transformation auf dem Mobilitätsmarkt, die E-Autos fahren inzwischen weiter als die Blase anhalten
00:25:56: kann.
00:25:57: Also global gibt es jedenfalls eine grundsätzliche Verschiebung – das kann man ja gar nicht ignorieren.
00:26:02: und Peter Mock sagt dass Deutschland den weltweiten Wandel vielleicht noch nicht ausreichend verstanden hat und zu viel über alte Zeiten redet.
00:26:12: Es ist halt so einfach zu sagen sozusagen das Rad der Zeit wieder zurückdrehen und kann einfach wieder zurückgehen in die gute alte Dieselzeit, wenn man jetzt bestehende Regulierungen abschaffen würde.
00:26:25: Aber so ist es nicht!
00:26:26: Weil der Rest der Welt bewegt sich ja weiter.
00:26:28: Und selbst wenn jetzt im Deutschland eine Partei an die Macht käme, die sagen würde jeder fährt ab sofort wieder Diesel und wir verbieten die Elektroautos Das würde nichts helfen weil dann könnte man sich vielleicht ein paar Jahre abschotten aber irgendwann würde den Markt überflutet werden mit Elektroautos, weil die einfach technisch und preislich so viel attraktiver sind.
00:26:48: Für mich der entscheidende Satz dabei – Der Rest der Welt bewegt sich weiter!
00:26:53: Wir müssen uns ja nochmal klarmachen.
00:26:55: Deutsche Politik kann deutsche Gesetze ändern vielleicht auch die EU beeinflussen aber wir können in Deutschland nicht verhindern dass chinesische Unternehmen bessere Batterien entwickeln und die nach Thailand, Vietnam Norwegen und Indien weiterverkaufen.
00:27:08: Und da sind dann deutsche Verbrenner ganz plötzlich schon im Laden Oldtimer
00:27:11: Wobei man sagen muss, wir haben jetzt sehr viel über Neuwagen gesprochen.
00:27:15: Rumfahren und in Betrieb sein werden Verbrenner ja noch sehr
00:27:20: lange.".
00:27:20: Ja ich
00:27:20: meine es klar!
00:27:21: Das Pferd ist ja auch nicht ausgestorben als Henry Ford zum ersten Mal richtig viele Autos verkauft hat.
00:27:26: Es gibt ja heute noch tolle Pferde die Millionen wert sind.
00:27:29: aber ganz grundsätzlich und in der Breite hatten Pferdetzüchter damals als Henry Fort losgelegt habe plötzlich ein Problem mit ihrem Geschäftsmodell.
00:27:38: Und übrigens muss man auch sagen Auch bei den ersten Verbrennerautos waren die damaligen Traditionalisten natürlich dagegen, nicht nur Kaiser Willem.
00:27:45: Also den Innovationsskeptikern mal ins Poesie-Album geschrieben.
00:27:49: Hätte man damals Leute gefragt was sie wirklich wollen dann hätten Sie nicht geantwortet Autos sondern schnellere Pferde weil sich die Zukunft einfach nicht vorstellen konnten oder wollten.
00:28:02: Tja!
00:28:02: Die Welt dreht sich einfach weiter.
00:28:04: Am Ende entscheiden aber die Kunden, denn wenn keiner kauft das neue Ding dann sterben Innovationen halt auch jungen gleich wieder ab.
00:28:13: Deshalb ist ein ganz wichtiger Grund für technologischen Wandel immer auch der Preis und in E-Autos war die Batterie tatsächlich sehr lange Zeit das teuerste Teil.
00:28:24: Die wird aber auch immer billiger.
00:28:26: Anfangs waren ja Elektroautos wirklich ein teures Ökovergnügen, gerne auch für Reiche mit einem klimafreundlichen Zweitwagen weil sie es gut anfühlte.
00:28:33: Aber heute sind das eben Autos für Leute die aufs Geld achten wollen oder müssen.
00:28:39: In China sind bereits seventy Prozent der E-Autos günstiger als durchschnittliche konventionelle Neuwägen.
00:28:47: Neuwagen muss ich sagen.
00:28:48: Jetzt warste
00:28:48: bayerisch genau.
00:28:50: Aber Wägen hört sich auch schön
00:28:51: an!
00:28:52: Das bedeutet aber nicht, dass jedes Elektroauto billiger ist als gleichwertiger Verbrenner.
00:28:57: Aber es zeigt eben wie die Kostenentwicklung läuft weil Verbrenner haben natürlich sehr lange Zeit Skalierungsvorteile gehabt.
00:29:04: Die waren immer billiger weil eben viel mehr davon produziert wurden.
00:29:08: damit ist es jetzt bald vorbei und in Deutschland muss man es eben differenzierter sehen.
00:29:13: Die E-Autos werden zwar günstiger sind aber weiterhin noch teurer
00:29:18: Ja, und deshalb wurden in China inzwischen ungefähr – ich rechne mal schnell im Kopf – viermal mehr E-Autos verkauft als es in Saarland insgesamt überhaupt zugelassene Fahrzeuge gibt.
00:29:28: Oh Leute!
00:29:29: Der Dirk hat einen Saarlandswitz gemacht das war noch nie da.
00:29:33: Was ich eigentlich sagen wollte für die Käufer ist ja noch wichtiger als der Kaufpreis was kostet mich das Auto insgesamt?
00:29:41: Und bei dem Thema Gesamtnutzungskosten sind wir heute schon da dass das Elektroauto günstiger ist.
00:29:47: Wenn man alles zusammenrechnet, den Kauf dem Betrieb des Fahrzeugs kommt man in der Regel je nach Fahrprofil natürlich.
00:29:53: Bei der Regel kommt man heute schon günstiger weg mit dem Elektroauto.
00:29:56: Die Gesamtkosten nennt man auch Total Cost of Ownership also die Kosten über den ganzen Nutzungszeitraum weil neben dem Kaufpreis muss man ja auch immer einpreisen Den Wertverlust, die Energie, die Versicherung, die Wartung Reparaturen und gegebenenfalls auch steuern.
00:30:13: Es ist ein ganz wichtiger Unterschied, wer nur die Preise beim Autohändler vergleicht, der macht eine Milchmedienrechnung.
00:30:19: Wer günstiger kauft aber anschließend jahrelang mehr Energie und Wartung zu leisten hat oder dafür bezahlen muss, der hat am Ende eben vielleicht einen schlechten Deal gemacht.
00:30:28: Hängt ja auch immer sehr stark von den individuellen Bedingungen ab.
00:30:32: Wer günstig Zuhause laden kann und viele Kilometer fährt hat mit einem E-Auto oft einen deutlichen Vorteil.
00:30:39: Aber wer auf teure öffentliche Schnelllade angewiesen ist und eher wenig fährt, der hat eventuell noch einen preislichen Nachteil.
00:30:47: Also das Ergebnis lautet nicht jedes Elektroauto ist immer günstiger sondern in immer mehr Anwendungsfällen ist elektrowirtschaftlich konkurrenzfähig oder
00:30:58: überlegen.".
00:30:58: Und da entsteht eine Kettenreaktion die politisch interessant ist.
00:31:02: also solange ne umweltfreundliche Technik teurer ist muss der Staat fördern regulieren und Überzeugungsarbeit leisten.
00:31:08: aber Sobald diese umweltfreundliche Technologie preislich besser dasteht, billiger ist braucht es weniger Bezeugungsarbeit.
00:31:15: und dann lautet die Frage nicht mehr warum Elektroauto sondern warum soll ich eigentlich noch mehr Geld für die alte Verbrennertechnik ausgeben?
00:31:21: Und wenn man da ist, hat man einen KIP Punkt erreicht.
00:31:24: Die gibt's nicht nur in der Biologie oder Physik oder Chemie sondern auch in Gesellschaften und Ökonomien.
00:31:29: und jetzt liebe Sabine eine Nerdbox.
00:31:31: was ist eigentlich ein ökonomischer KIP punkt?
00:31:35: Ein Kipppunkt ist keine magische Grenze, eher ein kritischer Schwellenwert.
00:31:40: Ab dem kleine Veränderungen wirtschaftliche Rahmenbedingungen einen tiefgreifenden oft sich selbst verstärkenden Strukturwandel auslösen.
00:31:49: Beim Beispiel Elektromobilität?
00:31:51: Ist es so, sobald Elektroautos wirtschaftlich attraktiver werden können steigende Nachfrage sinkende Produktionskosten und der Ausbau der Ladeinfrastruktur eine sich selbst verstärkende Wandel aus lösen Bis die neue Technologie die alte Zunehmend verdrängt, man ist dann am Kipppunkt angekommen.
00:32:10: Eine Studie in Nature Communications kommt sogar zu dem Ergebnis dass China und Europa bei Elektroautos bereits an einem solchen Kippunkt stehen könnten.
00:32:20: Die Wissenschaft beschreibt solche Entwicklungen gerne mit einer S-Kurve.
00:32:24: Erst ist das Wachstum ganz langsam Dann sehr steil steigend Und später erreicht es wieder eine Sättigung.
00:32:31: Ja und so ein exakter Kipppunkt ist tatsächlich oft erst erkennbar, wenn wir darauf zurückblicken.
00:32:37: Tja das in der Wissenschaft ja auch so!
00:32:39: Jetzt haben wir viel über Preise, Märkte und Politik geredet aber wir sollten doch als naturwissenschaftlich geprägte Menschen eigentlich über was anderes reden dass in der deutschen Debatte erstaunlich wenig vorkommt nämlich Physik.
00:32:51: Die Physik?
00:32:52: Ja war tatsächlich nicht mein Lieblingsfach in der Schule muss ich zugeben Aber sie spielt natürlich eine überragende Rolle sowohl beim Klima als auch bei Motorentechnik.
00:33:00: Es gibt eine ICCT-Studie, die sagt Elektroautos stoßen rund dreiundseitig weniger Prozent Treibhausgase aus als vergleichbare Benziner und zwar über ihr gesamtes Leben.
00:33:13: Das höhere Emissionsniveau bei der Herstellung von E-Autos wird vor allem bei der herstellung der Batterie mit in der Studie nach rund siebzehntausend Kilometern schon ausgeglichen.
00:33:24: Ja und beim Motoren ist gerade das große Thema der Wirkungsgrad.
00:33:29: Das muss man ja leider immer wieder sagen, für Sieg und Naturgesetze überhaupt schehren sich nicht um politische Ideologien oder Parteitagsbeschlüsse oder Meinungen oder persönliche Profitinteressen.
00:33:43: Die Naturgesetzte machen keine
00:33:45: Deals.".
00:33:49: Und so ein Verbrennungsmotor, der wandelt chemischer Energie in mechanische Bewegung um, muss dafür Kraftstoff verbrennen – und dabei geht ein ganz erheblicher Teil dieser Energie als Wärme verloren.
00:34:01: Bei E-Motoren ist die Energieumwandlung wesentlich direkter und da kann man sehr viel höhere Wirkungsgrade erzielen, die können über neunzig Prozent der zugeführten elektrischen Energie in mechanische Leistung umwandeln.
00:34:14: Klimamäßig natürlich am besten.
00:34:15: wenn dieser Strom jetzt nicht aus dem Kohlekraftwerk kommt das wäre schlecht.
00:34:19: also Ökostrom macht natürlich die Bilanzen immer besser.
00:34:21: Peter Mock vom ICCT formuliert den Nachteil des Verbrenners finde ich ziemlich drastisch.
00:34:27: Die technische Sichtweise ist, dass der Verbindungsmotor ausgereizt ist.
00:34:31: Also ich glaube das theoretische Potenzial eines Verbindungsmotors liegt irgendwo bei fünfzig Prozent Effizienz.
00:34:36: also egal wie gut er wird immer die Hälfte der Energie wird sozusagen abgegeben wird verschwendet.
00:34:43: praktisch ist die Effizient sehr viel geringer und im Moment sind wir oder was heißt im Moment?
00:34:48: Wir sind bei den Beziehern Motoren glaube ich bei ungefähr thirty-fünf Prozent Effektions.
00:34:54: mehr geht da nicht in der Realität.
00:34:56: Tja, also der Verbrennungsmotor verliert systembedingt viel Energie als Wärme und bei Elektrofahrzeugen wird halt ein sehr viel größerer Teil dieser Energie eingesetzt um die Räder auch anzutreiben.
00:35:07: Das möchte man ja gerne haben.
00:35:09: außerdem wird die Energie wieder rekuperiert beim Bremsen das heißt sobald wir abbremsen entsteht sogar wieder Energie die dann wiederum für Fahrleistung verwendet werden kann.
00:35:21: muss man sich einmal klar machen Diese Jahrzehnte, inzwischen kann man ja fast sagen jahrhunderte lange enorme Ingenieursleistung die sich da addiert hat beim Verbrenner um den Motor perfekter zu machen der führt dazu dass immer noch ein ganz großer Teil Energie einfach in Wärme verpufft.
00:35:36: Das Ganze ist irgendwie technisch faszinierend?
00:35:38: Ja!
00:35:38: Aber nicht wenn man einen Wettbewerb um Energieeffizienz gewinnen will und darum geht es in einer modernen Weltwirtschaft.
00:35:45: Man muss natürlich auch Verluste bei der Stromerzeugung, beim Laden und bei der Batterie berücksichtigen.
00:35:51: aber trotzdem Hat der batterieelektrische Antrieb bei vergleichbaren Bedingungen?
00:35:57: Einfach deutliche Vorteile ist deutlich effizienter als der Verbrenner.
00:36:04: Und das bedeutet mehr Klimaschutz, weniger Energiebedarf, geringere Kosten, gängere Abhängigkeit von importierten Kraftstoffen heute ja besonders wichtig und meines Wettbewerbsfähiger!
00:36:14: Sind deshalb alle Automobilhersteller von Stroman
00:36:18: begeistert?!
00:36:19: Ja, weiß ich nicht.
00:36:20: Die Technologie ist besser der Markt wächst Millionen Menschen kaufen die Produkte.
00:36:25: aber man muss jetzt mal leider sagen... ...die Unternehmen sind nicht automatisch total euphorisch und Peter Mock erklärt warum.
00:36:34: Der kritische Punkt ist aber die Profit-Marge für den Hersteller.
00:36:37: also
00:36:38: Da
00:36:38: sind wir noch nicht ganz an dem Punkt, dass man sagen kann die Herstellerwirtschaften mit den Elektroautos genau das Gleiche wie mit den Verbindungsmotoren.
00:36:45: Zumindest nicht die Deutschen.
00:36:46: Man muss halt sagen, dass auch von der Wertschöpfung, die wir selber in Europa haben, sind wir natürlich beim Verbrenner viel leistungsfähiger hier weil die Batterietechnologie eben zum großen Teil nach wie vor nicht aus Europa kommt.
00:37:00: Jetzt können wir mal zwei Dinge feststellen.
00:37:02: Erstens europäische Herstellern können sehr gut E-Autos bauen.
00:37:06: Die haben es drauf, aber sie verdienen damit nicht so viel wie mit den Verbrennern die Sie bauen können.
00:37:13: Also dafür haben wir ja über Jahrzehnte hochoptimierte Fabriken, Zulieferketten und Entwicklungsprozesse aufgebaut.
00:37:19: Die E-Produktion im Vergleich verlangt erst mal hohe Investitionen in die Batterien – da baut man jetzt auch bei VW und auch beim Mercedes eigene Batteriewerke langsam auf – aber auch Software neue Plattform alles teuer anstrengend!
00:37:31: Die chinesischen Unternehmen setzen auch staatlich gefördert die internationalen Preise unter Druck Und für Käufer ist es oft bereits günstiger, ein E-Auto zu fahren.
00:37:39: Aber gleichzeitig ist es für die Hersteller weniger lukrativ diese E-autos zu verkaufen – also Käufe am Vorteil, Herstellern Nachteil!
00:37:49: Das ist ein interessanter Zielkonflikt.
00:37:51: Ja was kurzfristig betriebswirtschaftlich sinnvoll ist muss ja langfristig nicht die richtige industrielle Strategie sein.
00:38:03: Das kann man vielleicht vergleichen mit einem Unternehmen, das jahrzehntelang ganz hervorragende Faxgeräte gebaut hat.
00:38:09: Und dann kam das Internet und das Mail in das E-Mail.
00:38:14: Aber an den Fax Geräten verdient man am Anfang immer noch sehr gut!
00:38:18: Also was macht das Unternehmen?
00:38:20: Es baut noch bessere Fax-Geräte.
00:38:22: Und zwar so lange bis niemand mehr welche kaufen will... ...und dann geht man pleite.
00:38:27: Jetzt wird mein Verbrennungsmotor natürlich noch eine Zeit lang brauchen Und so ein Unternehmen kann ja auch verschiedene Technologien parallel anbieten.
00:38:37: Also es ist eigentlich eher eine strategische Entscheidung, wie viel Kapital investiere ich in die Technik von heute und wieviel in die technik von morgen?
00:38:46: Und damit sind wir dann bei der Frage, die für Deutschland ganz unangenehm werden könnte!
00:38:50: Wir haben ja eines der erfolgreichsten Automobilsysteme der Welt geschaffen – also mit hochqualifizierten Ingenieuren.
00:38:58: Wir haben starke Marken, wir haben leistungsfähige Zulieferer und wir haben eine enorme Erfahrung mit dieser industriellen Fertigung.
00:39:04: Aber kann genau dieser vergangenen Erfolg jetzt eigentlich zum Problem für die Zukunft werden?
00:39:10: Ja, genau deshalb kritisiert Peter Mock dass sich die deutschen Hersteller vielleicht ein bisschen zu lang auf ihre Spitzenposition verlassen haben
00:39:19: Und von daher finde ich schon das man sagen kann Die deutschen Herstellern haben sich sehr lange auf ihrer Spitzen-Position ausgeruht.
00:39:28: Wow, das ist ganz schön deutliche Kritik.
00:39:30: Man könnte jetzt dagegen halten Volkswagen und auch andere deutsche Hersteller die haben ja schon Milliarden in Elektromobilität investiert Und sie verkaufen ja auch schon sehr viele E-Autos.
00:39:40: Also weil eine Zahl die die meisten vielleicht nicht parat haben Die Hälfte aller E Autos in Europa kommt von deutschen Herstellern.
00:39:47: also wir haben technisch keineswegs den Anschluss verloren
00:39:52: Und das deutsche Hersteller ist auch echt drauf haben, das erkennt auch Peter Mock an.
00:39:56: Also die Chinesen produzieren am meisten Elektroautos aber die Deutschen sind auf Platz zwei.
00:40:00: Von daher will ich sagen wir sind nicht schlecht.
00:40:04: Wir sind nur... Also wir, die deutschen Auto-Steller sind nur leider sehr immer noch darauf fokussiert möglichst viele Verbindungsmotoren absetzen zu können um möglichst viele Profite zu machen.
00:40:14: Aber das ist sehr kurzfristig gedacht!
00:40:16: Wir sind Vize-Weltmeister bei E-Autos.
00:40:19: Jaa!
00:40:20: Das Problem ist nicht fehlendes Können.
00:40:22: vielleicht ist es ein Problem dass die Erwartungen widersprüchlich sind.
00:40:26: Die Hersteller wissen dass die elektrische Zukunft unausweichlich ist.
00:40:29: Gleichzeitig möchten Sie möglichst lange mit Ihren aktuellen Produkten den Verbrennern Gewinne erzielen und dazu kommen natürlich auch ganz berechtigte Sorgen um Arbeitsplätze.
00:40:38: Politiker sorgen sich deshalb um die Wählerstimmen, Kunden gucken auf die Preise und auf die Reichweite – das alles ist zusammengenommen wirklich keine einfache Situation!
00:40:59: bleiben oder werden.
00:41:00: Und es ist jedenfalls falsch aus Chinas Vorsprung zu schließen, die europäischen Hersteller hätten keine Zukunft.
00:41:07: aber es ist eben genauso falsch diesen Vorsprungen jetzt zu ignorieren so und ich glaube du musst das jetzt einfach mal schön zusammenfassen in einer
00:41:16: Kettenreaktion.".
00:41:19: Und die geht ab!
00:41:19: Also China entscheidet elektromobilität strategisch zu fördern.
00:41:23: dadurch entstehen Batteriefabrikenhersteller Ladeinfrastruktur.
00:41:26: Diese Infrastruktur erleichtert den Verkauf von E-Autos.
00:41:30: Mehr E- Autos ermöglichen höhere Stückzahlen, höhere Stückzahlen senken die Produktionskosten.
00:41:35: Niedrigere Kosten machen E-autos dann für weitere Käufer attraktiv und die zusätzliche Nachfrage zieht erneut Unternehmen Kapital und Forschung an.
00:41:44: Dadurch werden die Batterien besser?
00:41:46: Die Modelle vielfältiger und die Autos günstiger!
00:41:49: Also der allgemeine Trend ist jedenfalls klar.
00:41:52: Manchmal geht es noch ein bisschen auf und ab und hin und her... Rückschläge produzieren, aber aufhalten kann sie die Entwicklung jetzt auch nicht mehr.
00:42:00: Ja und wir müssen ja auch mal sagen wenn Deutschland den Wandel in Deutschland bremst dann brems der Rest der Welt ja nicht mit!
00:42:06: Also nationale Alleingänge sind wirtschaftlich gefährlich.
00:42:11: Zum Beispiel bei den ganzen Zulieferern für die Teile, die für Verbrennungsmotoren gebraucht werden.
00:42:17: Dingen geht es jetzt ein bisschen schlecht.
00:42:18: da sind viele Arbeitsplätze gerade verloren gegangen.
00:42:23: E-Autos alleine, so ehrlich müssen wir ja auch mal sein, machen den Verkehr noch nicht nachhaltig.
00:42:28: Die brauchen ja auch sehr viel Rohstoffe die brauchen Platz, brauchen auch Energie!
00:42:34: Ja also ein zwei Tonnen schwerer ElektroSUV ist fürs Klima zwar besser als einen zwei tonnen BenzinerSUV aber er macht den Stau vom Adtunnel auch noch nicht zu einer ökologischen Erfolgsgeschichte, so ehrlich müssen wir wirklich sein.
00:42:48: Genau also es gibt da zwei Dinge die wir unterscheiden müssen erstens Welche Antriebstechnologie wollen wir haben?
00:42:55: und zweitens, wie schaffen wir aber insgesamt eine umweltfreundlichere Mobilität?
00:43:01: Und da ist das Auto – das E-Auto natürlich ein ganz wichtiger Teil.
00:43:05: Aber natürlich nicht die ganze Antwort!
00:43:22: kümmern sich nicht um deutsche Befindlichkeiten.
00:43:25: Und deshalb in der nächsten Folge stellen wir die Frage, warum wird über das Verbrenner aus bei uns so leidenschaftlich gestritten?
00:43:33: Brauchen Hersteller mehr Freiheit oder mehr Planungssicherheit?
00:43:36: Sind Plakonhybride und E-Fuels eigentlich Alternativen und gefährdet Deutschland möglicherweise seine eigene Autoindustrie wenn es den Wandel verlangsamt?
00:43:45: Besonders interessant wird in der Nächsten Folge Ausgerechnet Stefan Mecher von Volkswagen Warnt vor falsch verstandene Technologieoffenheit.
00:43:54: Ein VW-Manager, der vor Technologie Offenheit warnt – er hat gute Gründe!
00:43:58: Das können wir schon mal verraten.
00:43:59: aber das könnte in Berlin für leichte Verwirrung sorgen oder?
00:44:02: Oder ne die sind ja sowieso schon verwirrt.
00:44:03: vielleicht kann es für Klarheit
00:44:04: sorgen?!
00:44:05: Darüber sprechen wir eben in Teil zwei dieser Kettenreaktion.
00:44:09: Der Verbrenner ist tot Ja und ihr merkt schon Es muss einen zweiten Teil geben.
00:44:14: weil's gibt so viel zu dem Thema zu erzählen und wir würden uns sehr, sehr freuen wenn ihr wieder mit rein hört.
00:44:20: Und wir würden es uns genauso freuen zu erfahren wie fandet ihr denn diese Folge?
00:44:25: Fahrt ihr schon mit Strom oder fahrt ihr noch mit Benzin oder mit Diesel?
00:44:29: Genau!
00:44:30: Erzählt uns was von euch und schreibt's in die Kommentare.
00:44:33: erzählt weiter von der Kettenreaktion.
00:44:36: ja Das war's für heute.
00:44:41: Ich bin Sabine Steffens
00:44:42: und ich bin Dirk Steffins, danke an die besten Hörerinnen und Hörern, die es überhaupt gibt!
00:44:45: Danke auch an Matthias und Stefan Strüber fürs Sounddesign für Jan Biekhörder in der Redaktion immer mit dabei ist mehr Infos & Show Notes bei Kämpfer Und tschüss.
00:44:53: unser Bienen und ich feiern jetzt weiter, obwohl wir noch einen kleinen Kater von gestern haben Der Preis für den besten Wissenschafts-Podcast in Deutschland und daran habt auch ihr euren Anteil Vielen Dank.
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